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rt-go: 02.08.2007 /04.05.2010 |
Wer hat den Selztal-Radweg geklaut? |
| oder |
Mit amtlicher Wegweisung vom Regen in die Taufe |
| (Neues aus Schilda) |
Vorsicht! |
Das ist keine Satire. |
Warnung! |
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Das ist nur
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Aber all diese Probleme kann man ja ganz elegant umgehen, indem man den Selztal-Radweg einfach
von der Selz weg in Richtung Albig verlegt. Dass dieser Weg dann mit der Selz aber auch rein gar nichts mehr zu tun hat, ist niemand
peinlich. Es dient ja einem guten Zweck. Und deshalb werden alle Radwegezeichen mit dem Frosch
dreist und eiskalt bis fast nach Albig umgehängt. Der direkte Weg ist 2,7 km, die Umfahrung 5,1 km, also genau 2,4 km länger. Dass sie mit “Umfahrung 1,4 km” beschrieben wird, müsste allerdings schon etwas peinlich sein. Oder? |

Die Wegweiser am Wendepunkt verraten zwar, dass es von Schafhausen nach Alzey vielleicht doch etwas weiter sein könnte, aber wem nützt diese Erkenntnis dann noch. Auch der dezente Hinweis (Dreieck), dass der Weg nach Alzey über Kfz-Straßen führt, ist nicht wirklich hilfreich. Denn über die verkehrsreichste Kreuzung von Alzey und die Hauptstraßen ohne Radlerspur muss man dann ja trotzdem. Die Wahl hätte man gut 3 km zuvor gehabt.
Und wie soll man die Tatsache bezeichnen,
dass da einige “unwesentliche Kleinigkeiten” verschwiegen
werden?
Der originale Selztal-Radweg weist auf 2,7 km Länge nur 15 Höhenmeter auf. Die Umfahrung bringt es dagegen auf 5,1 km Länge mit 59 Höhenmetern und satte 13% Steigung.

Da wäre es doch gut, das entsprechende Zusatzschild an zu bringen. Dann wissen die Eltern bei ihrem Familienausflug wenigstens vorher,
was sie und
ihre Kinder
erwartet.
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Einen unbestreitbaren Vorteil hat die Umfahrung allerdings:
Und um dem Fass die Krone ins Gesicht zu schlagen:
Weitere Grüße aus Schilda folgen. |
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